Sie ist klein, aber fein. 23 Autos hat sie im Gepäck. Das Ziel liegt in der Schweiz, im Kanton St. Gallen, Toggenburg ist die genauere Regionsbestimmung. Vom Südufer des Bodensees aus ist es etwa noch eine Autostunde bis zum Ort des Geschehens. Von Hemberg aus ist eine atemberaubende Rundumsicht auf die umliegenden Berge zu genießen.

Aber wir wollen hier nicht in Tourismus machen, sondern in Rennsport. Die Piste misst 1,758 Kilometer. Die haben es allerdings absolut in sich, fordern vom Start weg einfach alles. Millimetergenaues Fahren ist angesagt. Ganz besonders im unteren Streckenteil, der sich teils eng, teils schnell präsentiert. Dabei ist es immer kurvig. Eine Schlüsselstelle ist die 180-Grad-Kehre am Rütelirank, sie liegt etwa in der Mitte der Strecke. Danach wird es mit dem Sprint ins Ziel richtig schnell. Pro Tag gibt es drei Läufe, los geht’s jeweils schon um 7:30 Uhr. Das Feld 3, zu dem NSU-Bergpokal und KW Berg-Cup zählen, ist kurz vor 9 Uhr erstmals unterwegs. Untergebracht ist unsere Reisegruppe in St. Peterzell. Die insgesamt knapp 230 Rennautos verteilen sich auf drei Ortschaften, Bächli und Hemberg selbst sind die weiteren Destinationen. Erstmals in diesem Jahr greifen Wolfi Glas (VW Polo 16V), Alex Thrun im Renault Clio 2 Cup, Moritz Minichberger (Honda Civic Type R) und Edi Bodenmüller mit dem 2,5-Liter Opel Kadett C Coupé 16V ins KW Berg-Cup Geschehen ein. Und Nicole Prinzing übergibt das Cockpit des Audi TT an ihren Mann Sven.  

Der letzte Auftritt unserer Reisegruppe ist sonntags für 15:33 bis 16:17 Uhr geplant. Schon kurz danach findet mitten in St. Peterzell vor dem Landgasthof Schäfle die  Siegerehrung statt. Neben dem Rennfeld gibt es in Hemberg Renntaxis, Karts sowie Show- und Werbecorsos. In Verbindung mit der wunderschönen Landschaft, der präzisen Organisation, der freundlichen Aufnahme, dem prickelnden Rennsport und den positiven Eindrücken des Vorjahres vergeben wir für Hemberg das Prädikat „sehr empfehlenswert“. Also nichts wie hin, liebe NSU-Bergpokal und KW Berg-Cup Fans und Freunde. Bis dann!

Uli Kohl, 02.06.2026